Sechsjähriges Sozial- und Gesundheitswissenschaftliches Gymnasium

Das sechsjährige Sozial- und Gesundheitswissenschaftliche Gymnasium beginnt ab Klasse 8 und führt in Klasse 13 zur allgemeinen Hochschulreife. Mit dieser G9-Variante richtet sich die ANGELL Akademie vor allem an Gymnasialschülerinnen und -schüler in Klasse 7 aber auch an gute Realschülerinnen und -schüler, die frühzeitig und ohne Zeitverlust den Weg zum Abitur einschlagen wollen.

Im Sozial- und Gesundheitswissenschaftlichen Gymnasium belegen die Schülerinnen und Schüler zunächst das Fach „Ernährung, Soziales, Gesundheit" (ESG). Ab Klasse 11 wird „Pädagogik und Psychologie" zum Profilfach.

Der Unterricht in Klasse 8-10 bereitet die Schülerinnen und Schüler umfassend auf die Oberstufe des Sozial- und Gesundheitswissenschaftlichen Gymnasiums vor. Die Schülerinnen und Schüler erwerben ernährungs-, sozial- und gesundheitswissenschaftliche Erkenntnisse und fundierte Einsichten, die zu einer gelingenden persönlichen Entwicklung und gesunden Lebensführung beitragen.

Das Profilfach ESG wird durchgängig vierstündig unterrichtet. Dabei wechseln sich fundierte Theorie mit einem hohen Praxisanteil ab. Die drei Teilbereiche Ernährung, Gesundheit, Soziales sind eng verzahnt und ergänzen sich wechselseitig.

Der Teilbereich Ernährungslehre befähigt die Schüler, ihr Ernährungsverhalten kritisch zu hinterfragen. Dazu gehören das Kennenlernen der Inhaltsstoffe von Lebensmitteln, der verantwortliche Umgang mit Nahrungsmitteln und das Wissen um den Zusammenhang von Ernährung und Gesundheit.

Im Teilbereich Gesundheit geht es um eine gesundheitsfördernde Lebensweise. Die Schüler lernen die Bedeutung von Bewegung sowie Schutz- und Risikofaktoren für die Gesundheit kennen.

Der Teilbereich Soziales befähigt die Schüler, sich mit ihrer eigenen Biografie auseinander zu setzen, individuelle Stärken zu entdecken und ihre Persönlichkeit zu entwickeln.

Beispielhafte Inhalte im Fach Ernährung, Soziales Gesundheit

  • Erforschen der Einflussfaktoren auf die Lebens- und Ernährungsweise
  • Kenntnisse über die Inhaltsstoffe von Lebensmitteln und deren ernährungsphysiologische Bedeutung, Lebensmitteluntersuchungen
  • Verantwortlicher Umgang mit Nahrungsmitteln
  • Einkaufsverhalten, Verbrauchertäuschung
  • Analyse einer gesundheitsfördernden Lebensweise (Ursachen von Krankheit und Gesundheit, Stressbewältigung und Achtsamkeit, Verantwortung für den eigenen Körper)
  • Sucht, Essstörungen, Prävention
  • Modelle der Salutogenese und Resilienzforschung (Analyse der Bedeutung von eigenen, kulturellen und sozialen Lebensbedingungen für die Gesundheit)
  • Reflexion der eigenen und anderer Verhaltensweisen
  • Kommunikation
  • Umgang mit Konflikten
  • Gelungene Lebensmodelle, Familienformen
  • Rollenverhalten
  • Umgang mit Krisen
  • Hilfsangebote und Beratungsstellen